Aktuelle Einsätze und News der Feuerwehr Walldorf

224. Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Samstag, den 10. Oktober 2026, um 18:37 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Ludwigstraße alarmiert.

Bereits während der Anfahrt kontaktierten Anwohner der benachbarten Wohnung die zentrale Leitstelle in Groß-Gerau, da das Treppenhaus, der einzige Fluchtweg, durch Rauch vernebelt war. Infolgedessen wurde das Einsatzstichwort umgehend auf ,,F 2 Y – Feuer mit Menschenleben in Gefahr‘‘ erhöht und weitere Einsatzkräfte herangezogen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage: Die Küche sowie die Zwischendecke im Flur befanden sich im Vollbrand, der Hof und das Treppenhaus waren teilweise verraucht.

Sofort wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung entsandt. Unter Nullsichtbedingungen wurde ein mobiler Rauchverschluss an der Wohnungstür angebracht, um das Treppenhaus für die Evakuierung möglichst rauchfrei zu halten. Der erste Trupp drang weiter in die Wohnung vor und begann mit der Brandbekämpfung in der Küche, welche aufgrund der erheblichen Hitzeentwicklung und der baulichen Gegebenheiten erschwert war. Nachdem die Flammen in der Küche gelöscht wurden, ist eine Abluftöffnungen geschaffen worden, um mit Hilfe des Lüfters die Wohnung rauchfrei zu bekommen. Dieses Vorgehen ermöglichte eine verbesserte Sicht und erlaubte dem ersten Trupp die Fortsetzung der Brandbekämpfung in der Küche. Aufgrund des Deckenbrandes im Flur wurden die Holzdielen mittels eines Einreißhakens entfernt und abgelöscht. Der erste Trupp kontrollierte des Weiteren den restlichen Teil der Wohnung und stellte eine Hitzeentwicklung im hinteren Bereich der Wohnung unter der Decke fest.

Parallel zum Vorgehen des ersten Trupps wurde dem zweiten Trupp die Aufgabe der Evakuierung von Personen aus einem sicheren Bereich der Nachbarwohnung übertragen. Die Evakuierung erfolgte unter Verwendung von schwerem Atemschutz, insbesondere RespiHoods (umluftunabhängigen Fluchthauben), durch das verrauchte Treppenhaus. Drei Personen konnten erfolgreich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Eine Person wurde aufgrund leichter Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert, während die beiden anderen Personen durch den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes betreut wurden. Darüber hinaus konnten zwei Katzen unverletzt gerettet und ihren Besitzern übergeben werden.

Zusätzlich wurde der Außenbereich auf eine mögliche Brandausbreitung untersucht. Hierzu wurde der Dachbereich mittels Drehleiter kontrolliert, wobei keine Brandherde festgestellt wurden.

Im weiteren Einsatzverlauf löste der zweite Trupp den ersten Trupp in der Brandwohnung ab. Nach einer kurzen Lageeinweisung öffnete jener Trupp die Decke im hinteren Bereich der Wohnung, konnte jedoch keine Flammen feststellen.

Ein dritter Trupp kontrollierte zunächst unter schwerem Atemschutz die angrenzende Garage und den Kellerbereich auf eine weitere Ausbreitung des Feuers. Anschließend führte dieser Trupp Nachlöscharbeiten unter schwerem Atemschutz durch. Hierfür wurde auch die Zwischendecke in der Küche geöffnet. Um eine Brandausbreitung auszuschließen, wurde ebenso die Zwischendecke im Flur kontrolliert.

Abseits der Nachlöscharbeiten wurden die Nachbarwohnung und das Nachbarhaus auf gesundheitsgefährdende Gase kontrolliert; die Messungen ergaben keine Auffälligkeiten.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde das gesamte Gebäude umfassend quergelüftet. Die Brandwohnung wurde im Anschluss durch die Einsatzleitung und die Polizei begangen. Das Technische Hilfswerk übernahm die Eigentumssicherung und verschloss die beschädigten Fenster des Brandraumes.

Infolge der intensiven Beaufschlagung der vorangegangenen Einsatzkräfte wurden umfangreiche Hygienemaßnahmen eingeleitet. Die Einsatzkräfte wurden unter Ausschluss der Inkorporation ihrer Brandschutzkleidung entkleidet und mit neuer Einsatzbekleidung ausgestattet. Die benutzten Einsatzmittel, einschließlich Einreißhaken und Funkgeräten, wurden einer gründlichen Reinigung unterzogen. Der Transport der vorgegangenen Einsatzkräfte zum Gerätehaus zur weiteren Reinigung wurde organisiert.

Die weiteren Aufräumarbeiten nahmen einen Zeitraum von circa 1,5 Stunden in Anspruch. Insgesamt waren vier Trupps unter schwerem Atemschutz sowie ein Sicherheitstrupp im Einsatz. Abseits der Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf befand sich ferner der Regelrettungsdienst, einschließlich Notarzt, das Technische Hilfswerk, die Polizei und der DRK OV Walldorf im Einsatz.

Die Einsatzstelle wurde abschließend der Polizei übergeben, welche nun die Ermittlungen zur Brandursache aufnimmt.

10.10.2026 18:37 Ludwigstraße F 2 Y

223. Angebranntes Kochgut

Am Mittag des 08.10.2026 wurde die Feuerwehr Mörfelden‑Walldorf zu einem Mehrparteienhaus in der Pfarrer‑Papon‑Straße alarmiert. In einer Wohnung solle ein Heimrauchmelder ausgelöst haben; zudem wurde sichtbarer Rauch gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage, des Weiteren befand sich die Bewohnerin zu diesem Zeitpunkt auf dem Balkon der betroffenen Wohnung.

Nach der gewaltfreien Öffnung der Wohnungstür ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät in die Wohnung vor. Dort wurde angebranntes Kochgut auf dem Herd festgestellt. Das Kochgut wurde unter dem Wasserhahn abgelöscht, während die restliche Wohnung ohne weitere Feststellungen kontrolliert wurde. Parallel dazu wurde die Bewohnerin betreut und zügig über eine Steckleiter vom Balkon gerettet.

Im Anschluss wurde die Wohnung mittels Lüfter quergelüftet und die Küche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Abschließend erfolgte eine erneute Kontrolle auf gesundheitsgefährdende Gase. Da keine weiteren Feststellungen vorlagen, konnte die Wohnung an die Besitzerin übergeben werden.

08.10.2026 13:45 Pfarrer-Papon-Straße F 2

221. Notfalltüröffnung aufgrund eines Hausnotrufes

Eine über den Hausnotruf gemeldete Person in einer Notlage alarmierte die Feuerwehr der Doppelstadt am Samstagvormittag.

Beim Eintreffen an der Adresse in der Gartenstraße konnte der vermeintliche Patient wohlauf vor seiner Haustür angetroffen werden, jener hat sich zum Zeitpunkt der Auslösung außer Haus befunden. Nach einer Kontrolle des Hauses im Einvernehmen mit dem Besitzer konnte keine hilfeersuchende Person vorgefunden werden.

Das Haus ist an den Besitzer übergeben worden und der Einsatz der Feuerwehr konnte alsbald beendet werden.

26.09.2026 10:20 Gartenstraße H 1 Y

220. Brennt Strauch

Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem brennenden Strauch auf dem Gelände der Gesamtschule alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage: Ein Strauch und weitere Wiesenfläche brannten auf zehn Quadratmetern.

Mit der Schnellangriffsvorrichtung konnte der Brand schnell gelöscht werden. Um weitere Glutnester ausfindig zu machen und zu löschen wurde des Weiteren eine Wärmebildkamera und eine Dunghacke, um den Boden zu öffnen, verwendet.

Zum Schluss ist die Einsatzstelle an die Polizei übergeben worden, welche umgehend die Ermittlung aufgenommen hat.

 

23.09.2026 21:49 An den Nußbäumen F 1

219. Brennt Großraummülltonne

Am Montag, den 21.09.2026, wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 20:36 Uhr zu einer brennenden Großraummülltonne in der Straße „An den Nußbäumen“ alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf weitere Mülltonnen übergegriffen. Ein Trupp löschte den Brand unter schwerem Atemschutz ab. Auch die weiteren betroffenen Mülltonnen wurden vollständig abgelöscht.

Im Anschluss wurde der Bereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Um mögliche Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, wurde das Brandgut mit einem Dunghaken auseinandergezogen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

21.09.2026 20:36 An den Nußbäumen F1

218. Brand einer Großraummülltonne

Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zum Brand einer Großraummülltonne an die Bertha-von-Suttner-Schule alarmiert. Wie auch zuvor brannte eine Großraummülltonne im Abstellbereich in voller Ausdehnung.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz löschte die Mülltonne und angrenzende Vegetation. Für die Nachlöscharbeiten wurde des Weiteren eine Dunghacke, um den Müll auseinanderzuziehen, und Netzmittel verwendet. Im Anschluss daran wurden die angrenzenden Mülltonnen auf mögliche Entstehungs- und/ oder Kleinstbrände kontrolliert, dies jedoch ohne Feststellung.

Zum Schluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, welche nun die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufnimmt.

 

19.09.2026 21:40 An den Nußbäumen F 1

217. Notfalltüröffnung

Zu einer Türöffnung mit Eile wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf am Mittwochabend in die Straße ,,Am Oberwald“ alarmiert.

Nach Klärung mit der Leitstelle konnte alsbald festgestellt werden, dass sich die Person in einer Rehaklinik befindet; der Einsatz der Feuerwehr konnte beendet werden.

16.09.2026 19:53 Am Oberwald H 1 Y

216. Wasser im Keller

Am Dienstagmorgen um 09:51 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Wasser im Keller“ alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Auf einer Fläche von ca. 10 m² stand das Wasser ca. 3 cm hoch. Mittels eines Wassersaugers wurde das Wasser entfernt und die Einsatzstelle im Anschluss an die Eigentümerin übergeben.

15.09.2026 09:51 Elbestraße H 1
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