Aktuelle Einsätze und News der Feuerwehr Walldorf

125. Gemeldeter Brandgeruch

Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am 14.07.2026 gegen 09 Uhr telefonisch über einen Brandgeruch auf der L3113 informiert. Vor Ort konnte, wie gemeldet, olfaktorisch ein Brandgeruch wahrgenommen werden. Das Gebiet wurde ausgiebig und unter zur Hilfenahme einer Drohne erkundet, jedoch ist keine Ursache gefunden worden.

14.07.2026 08:52 L3113 Richtung Gräfenhausen F 1

124. Gemeldeter Balkonbrand

Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am frühen Montagmorgen um 05:30 Uhr in die Okrifteler Straße zu einem Balkonbrand alarmiert. Laut zentraler Leitstelle seien noch um die 100 Personen im Gebäude und es soll im fünften Obergeschoss brennen. Nach einer kurzen Anfahrt konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Auf dem betroffenen Balkon schmorrten lediglich Blumentöpfe an, welche durch die Bewohner bereits abgelöscht wurden. Zwei Trupps kontrollierten nichtsdestotrotz den betroffenen Bereich, konnten jedoch keine weiteren Gefahren finden. Der Einsatz der Feuerwehr wurde folglich beendet.

 

13.07.2026 05:30 Okrifteler Straße F 2 Y

123. Waldbrand

Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 15.32 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich Am Gundhof alarmiert. Noch während der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung entdeckt werden.

Durch die rasante Brandausbreitung standen die Einsatzkräfte vor einer großen Herausforderung. Insgesamt brannten rund 40.000 Quadratmeter Waldfläche.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung waren mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt und transportierten kontinuierlich Wasser zur Einsatzstelle.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von zahlreichen Feuerwehren aus dem gesamten Kreis Groß-Gerau. Auch die Drohneneinheit des Kreises Groß-Gerau, die Polizei sowie ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz. Die Luftbilder des Hubschraubers und die Aufnahmen der Drohne lieferten der Einsatzleitung wichtige Informationen zur Lagebeurteilung und Einsatzplanung.

Für die Versorgung der Einsatzkräfte sorgte das Deutsche Rote Kreuz, das während des gesamten Einsatzes die Verpflegung sicherstellte

123 Waldbrand 1

123 Waldbrand 2

12.07.2026 15:32 Am Gundhof F Wald 1

122. Brennt Gartenhütte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 02:33 Uhr zu einem Brand in der Kleingartenanlage ,,Am Grundhof“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchwolke sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen drei Gartenhütten in Vollbrand. Durch die enorme Hitzeentwicklung hatten zudem mehrere Gasflaschen abgeblasen. Unverzüglich wurde ein umfassender Löschangriff mit vier C‑Rohren eingeleitet. Um versteckte Glutnester zu erreichen, öffneten die Einsatzkräfte im weiteren Verlauf die Dachkonstruktionen der betroffenen Hütten. Insgesamt konnten sechs Gasflaschen aus den brennenden Objekten geborgen und kontrolliert abgekühlt werden. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden zusätzliche Kräfte der Feuerwehr Kelsterbach nachalarmiert, sowie die Bevölkerung über die Geruchsbelästigung informiert. Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden und konnte rund sieben Stunden nach der Alarmierung beendet werden. Insgesamt kamen zehn Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und Kontrolle aller Glutnester wurde die Einsatzstelle an die Besitzer, sowie den Eigentümer der Kleingartenanlage übergeben.

 

12.07.2026 02:33 Am Gundhof F Ausserhalb

121. Verkehrsunfall nach eCall-Notruf

Noch während des Einsatzes auf der BAB 5 wurden wir zu einem weiteren Verkehrsunfall in der Rubensstraße in Mörfelden alarmiert. Vor Ort wurde der Leitstelle Groß-Gerau ein eCall-Notruf eines Fahrzeuges gemeldet. Wir fuhren die Rubensstraße, sowie umliegende Bereiche, ab konnten allerdings kein verunfalltes Fahrzeug vorfinden. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.

06.07.2026 21:13 Rubensstraße H 1 Y VU

120. Umgestürzter Lkw

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Montag um 16:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Zeppelinheim war es zu einer Kollision zwischen einem auf dem Standstreifen stehenden Pkw und einem Lkw-Sattelzug gekommen. Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des Sattelzuges die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kippte seitlich in eine Böschung neben der Autobahn. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Fahrer des Pkw sein Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Der Fahrer des Sattelzuges befand sich hingegen noch in seinem Fahrerhaus. Erschwerend kam hinzu, dass der Lkw in einer starken Schräglage lag und die Gefahr bestand, dass dieser weiter die Böschung hinabrutschen könnte, welche noch rund 15 Meter hinabging. Um die Einsatzkräfte sowie den eingeschlossenen Fahrer zu schützen, wurde der Sattelzug zunächst mit zwei Seilwinden gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Erst nachdem das Fahrzeug ausreichend gesichert war, konnte die Rettung des Lkw-Fahrers erfolgen. Glücklicherweise war dieser trotz seiner misslichen Lage nicht eingeklemmt und konnte nach dem Entfernen der Frontscheibe selbstständig das Fahrerhaus verlassen. Beide Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen wurde im weiteren Verlauf der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Darmstadt mit einem Feuerwehrkran nachalarmiert. Ein Einsatz des Krans war jedoch nicht erforderlich. Durch den Unfall wurden erhebliche Mengen Dieselkraftstoff aus der Sattelzugmaschine freigesetzt, die in das Erdreich gelangten. Aufgrund der Umweltgefährdung wurde die Untere Wasserbehörde informiert. Diese veranlasste noch in derselben Nacht den Aushub des kontaminierten Erdreichs. Die Feuerwehr stellte die Sicherung des verunfallten Sattelzuges bis zum Eintreffen eines Bergungsunternehmens sicher. Nachdem dieses die Sicherungsmaßnahmen übernommen hatte, wurde entschieden, dass Kräfte der Feuerwehr weiterhin an der Einsatzstelle verbleiben. Während der Bergung des Sattelzuges wurde der Brandschutz sichergestellt, bis das Fahrzeug wieder auf der Fahrbahn stand. Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen musste die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Langen/Mörfelden abgeleitet. Gegen 23:15 Uhr – mehr als sieben Stunden nach der Alarmierung – konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei sowie das Bergungsunternehmen übergeben werden. Im Einsatz befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, zusätzlich die Berufsfeuerwehr Darmstadt, der Brandschutzaufsichtsdienst, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Fahrzeuge des DRK-Ortsvereins Mörfelden sowie mehrere Streifen der Autobahnpolizei. Die Bergung des verunfallten Sattelzuges erfolgte durch ein spezialisiertes Bergungsunternehmen, das hierfür zwei Autokräne einsetzte. Aufgrund der schwierigen Lage des Fahrzeugs in der Böschung gestaltete sich die Bergung äußerst aufwendig und dürfte sich, bis das Fahrzeug auf seinen Rädern auf der Fahrbahn wieder stand, noch über mehrere Stunden bis tief in die Nacht hingezogen haben.

 

06.07.2026 16:02 BAB 5 Fahrtrichtung Frankfurt H A Klemm 1 Y

119. Explosion einer Öllampe

Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am Freitagabend mit dem Stichwort ,,Feuer 2 – Explosion einer Öllampe“ in die Waldenserstraße alarmiert. Die erste Erkundung ergab, dass es im Erdgeschoss zu einer Explosion einer Petroleumlampe gekommen war. Glücklicherweise wurde vor Eintreffen der Feuerwehr das Feuer durch die Bewohner abgelöscht. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich lediglich auf die Kontrolle der abgebrannten Gegenstände, sowie des darüberliegenden Balkons. Das Treppenhaus wurde des Weiteren natürlich belüftet, da es zuvor zu einem Ausschlagen des CO-Warnmelders gekommen war. Ein Geschädigter wurde durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend in rettungsdienstliche Obhut gegeben. Zum Schluss wurde die Wohnung an den Eigentümer übergeben.

 

 

 

03.07.2026 21:39 Waldenserstraße F 2

118. Patientenrettung über die Drehleiter

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am 02. Juni um 13:40 Uhr in die Waldeckerstraße alarmiert. Vor Ort sei es in einem Gebäudekomplex zu einem Sturz gekommen. Um nun eine schonende Rettung durchführen zu können, wurde die Feuerwehr vom Rettungsdienst nachgefordert. Der Patient wurde mit Hilfe der Drehleiter aus dem 1. Obergeschoss befördert und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

02.07.2026 13:40 Waldeckerstraße H 1 Y

117. Ausgelöster Rauchwarnmelder

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Mittwochvormittag zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Wohngebäude alarmiert. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte von außen ein akustisches Signal aus einer Wohnung wahrgenommen und lokalisiert werden. Mithilfe eines vorhandenen Schlüssels konnte die betroffene Wohnung gewaltfrei geöffnet werden. Im Rahmen der anschließenden Erkundung wurde der betroffene Bereich kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Rauchwarnmelder ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte. Hinweise auf ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnten nicht festgestellt werden. Für die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nach Abschluss der Erkundung wurde die Wohnung wieder verschlossen und der Einsatz beendet.

01.07.2026 10:11 Frankfurter Straße F RWM

116. Kleintier in Not

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am 30. Juni 2026 um 14:37 Uhr über einen verletzten Vogel in der Waldstraße informiert. Der Mauersegler wurde in unsere Obhut genommen und ins Tierheim nach Rüsselsheim gefahren.

 

30.06.2026 14:37 Waldstraße H 1
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