Am Mittag des 08.10.2026 wurde die Feuerwehr Mörfelden‑Walldorf zu einem Mehrparteienhaus in der Pfarrer‑Papon‑Straße alarmiert. In einer Wohnung solle ein Heimrauchmelder ausgelöst haben; zudem wurde sichtbarer Rauch gemeldet.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage, des Weiteren befand sich die Bewohnerin zu diesem Zeitpunkt auf dem Balkon der betroffenen Wohnung.
Nach der gewaltfreien Öffnung der Wohnungstür ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät in die Wohnung vor. Dort wurde angebranntes Kochgut auf dem Herd festgestellt. Das Kochgut wurde unter dem Wasserhahn abgelöscht, während die restliche Wohnung ohne weitere Feststellungen kontrolliert wurde. Parallel dazu wurde die Bewohnerin betreut und zügig über eine Steckleiter vom Balkon gerettet.
Im Anschluss wurde die Wohnung mittels Lüfter quergelüftet und die Küche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Abschließend erfolgte eine erneute Kontrolle auf gesundheitsgefährdende Gase. Da keine weiteren Feststellungen vorlagen, konnte die Wohnung an die Besitzerin übergeben werden.
